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Gebärdensprache ist die Sprache, mit der sich Gehörlose schon seit jeher problemlos verständigen. Lange Zeit als unzulänglicher Ersatz für die gesprochene Lautsprache gering geschätzt und falsch verstanden, ist die Gebärdensprache linguistisch längst als eigene und vollständige Sprache nachgewiesen, eine Sprache mit einer komplexen Struktur und einer eigenständigen Grammatik. Die visuelle Sprache weist jene grundlegenden Eigenschaften auf, die von der Sprachwissenschaft für alle Sprachen postuliert werden. Die Gehörlosen bezeichnen sich auch als Augenmenschen und verständigen sich deshalb mittels visueller Sprache. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht ist Gebärdensprache keine universale Sprache. Es gibt verschiedene nationale Gebärdensprachen, sogar verschiedene regionale Dialekte, die tief in der jeweiligen Kultur verwurzelt sind. Im Kurs, welcher modular aufgebaut ist, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die wertvolle visuelle Sprache kennen zu lernen und ihr näher zu kommen.
Einige KursteilnehmerInnen schrieben:
TeilnehmerIn A:
Der Gebärdensprachkurs bietet die Möglichkeit auf eine andere Art und Weise als gewohnt zu kommunizieren. Dies ist eine Herausforderung, aber auch eine Wohltat und Entlastung für das Gehör, wenn es für 2 Stunden am Tag einmal ruhig ist.
TeilnehmerIn B:
Der Gebärdensprachkurs ermöglicht einem die Sprachbarierren zu durchbrechen, da viele Gebärden einfach zu verstehen sind und die Sprachbarierren darurch aufgelöst wird.
Teilnehmerin Annette:
Der Gebärdensprachkurs ist sehr wertvoll und hilft auch Hemmungen abzubauen.
Teilnehmerin Lili-Anne:
"Eine Lebensbereicherung, die Aufmerksamkeit und Respekt fördert"
Teilnehmer Reini:
Der Gebärdensprachkurs fördert das räumliche Denken und gibt Anteil am Denken der Nichthörenden.
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